Kurzarbeit bei NÖKU-Gruppe. Per 1. bzw. 15. April startet die Gruppe der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft (NÖKU) gestaffelt mit Kurzarbeit. 800 fixe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind betroffen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 30. März 2020 (17:33)
Landesgalerie NÖ
Franjo Pinok

Zur NÖKU-Gruppe gehören Institutionen wie das Landestheater Niederösterreich, die Landesgalerie Niederösterreich und das donaufestival. Von der Kurzarbeit sind rund 800 fixe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen betroffen, zusätzlich aber auch saisonale Dienstnehmer und Dienstnehmerinnen.

Ausgenommen davon sind vorläufig Personen mit systemerhaltender Funktion. Mit 1. April machen das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich und die Schallaburg Kulturbetriebs GmbH den Anfang. Angestrebt ist eine Laufzeit von drei Monaten.

Paul Gessl, Geschäftsführer der NÖ Kulturwirtschaft GesmbH., dazu: „Wir haben die Situation eingehend analysiert. Das Modell der Kurzarbeit bietet uns die Möglichkeit, den Erhalt von Arbeitsplätzen und allgemeine Planungssicherheit in unseren Betrieben zu gewährleisten. Andere wichtige Kulturanbieter, mit denen wir in engem Austausch sind, haben sich ebenfalls bereits zu diesen Schritten entschlossen.“