Leistungsschutzrecht: VÖZ sieht Bundesregierung gefordert. Als beispielgebend für Österreich bezeichnete der Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ), Gerald Grünberger, den Beschluss des Deutschen Bundestags zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage.

Erstellt am 01. März 2013 (13:30)
NOEN, VÖZ
Trotz "Änderungen am Gesetz quasi in letzter Minute" sei damit "ein wichtiger Beitrag zum Schutz journalistischer Inhalte im Web" gesetzt worden, so Grünberger am Freitag in einer Aussendung. Gleichzeitig sieht der VÖZ nun die österreichische Bundesregierung gefordert.

"Österreich kann aus der deutschen Leistungsschutzrecht-Debatte lernen, muss aber nun zügig handeln", verweist Grünberger auf die Notwendigkeit eines Zeitplans zur Umsetzung. "Rasche Lösungen sind unumgänglich, damit heimische Medienhäuser gegenüber deutschen Verlagen nicht ins Hintertreffen geraten." Das deutsche Gesetz sei aber nicht eins zu eins zu übernehmen. Vielmehr müsse man "die Spielregeln unmissverständlicher formulieren", um einen fairen Anteil zu erhalten, "wenn unsere Inhalte von Dritten gewerblich verwertet werden".