„Liebe und Verwirrung“. Eva Herzig, Schauspielerin, im Gespräch mit Gerti Süss über ihre Rolle beim Sommertheater auf der Rosenburg.

Von Gerti Süss. Erstellt am 29. Juni 2015 (10:11)
NOEN, Christian Jungwirth
Eva Herzig

NÖN: Sie spielen ab Freitag erstmals auf der Rosenburg. Können Sie ein bisschen etwas über das Stück und Ihre Rolle verraten?
Herzig: Bei der „Mittsommernachts-Sex-Komödie“ von Woody Allen geht es um Liebe und die Verwirrung rundherum. Meine Rolle ist die der Ariel – sie ist eine erotische Frau Mitte 30, die von ihren Gefühlen hin- und hergerissen ist. Das Stück ist auch eine Anlehnung an Shakespeares Sommernachtstraum und der Text von Woody Allen sorgt, dass es unglaublich witzig ist.

Sie sind gebürtige Steierin und leben jetzt in Wien. Kannten Sie die Rosenburg überhaupt?
Herzig: Nein, ich kannte die Rosenburg nicht, aber jetzt weiß ich, dass das ein wunderschöner Platz ist. In Niederösterreich hatte ich bislang nur öfters bei den Festspielen Reichenau gespielt, und natürlich bei mehreren Filmdrehs.

Sie haben schon in Serien wie „Soko Kitzbühel“ und einigen Filmen mitgespielt. Wie unterscheidet sich dazu die Arbeit fürs Theater?
Herzig: Beim Theater gibt’s einen direkten, gemeinsamen Kontakt zum Publikum, was ich sehr mag. Und es ist toll, ein Stück in einem ganzen Bogen zu spielen.

Gibt es demnächst neue Film- und TV-Projekte, in denen Sie mitwirken werden?
Herzig: Ein paar Sachen sind derzeit in der Schwebe. Fix ist nur ein Dreh, der im September in der Steiermark startet. Dabei handelt es sich um die deutsch-österreichische TV-Produktion „Bergfried“. Ansonsten bin ich dank meiner zwei kleinen Kinder sowieso genug beschäftigt.


Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie

www.sommernachtskomoedie-rosenburg.at