Ein Grantler wie Hans Moser. Karoline Cvancaras 256 Seiten starker Roman „Horak hasst es, sich zu ärgern“ ist im Verlag Wortreich erschienen.

Erstellt am 12. Dezember 2018 (15:23)
Verlag Wortreich
Karoline Cvancara: Horak hasste es, sich zu ärgern

Erwin Horak ist keiner, der Gesellschaft sucht. Er sitzt am liebsten allein an seinem Stammtisch im bekannten Wiener Cafe Hummel. Nur sein inzwischen pensionierter Lehrerkollege Kurt Gruber ist ihm einmal wöchentlich willkommen - zum Kartenspielen. Horak hasst es, sich zu ärgern und tut es trotzdem ständig, weil die Mitmenschen einfach nicht respektieren, dass er seine Ruhe haben will.

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Karoline Cvancara: Horak hasste es, sich zu ärgern

Am allerwenigsten tut dies die Trafikantin Elfriede Steiner, die eines Tages von einem überraschenden Regenschauer aus dem Gastgarten direkt an den Tisch des Griesgrams gespült wird. Anfangs ärgert sie sich über den unhöflichen Klotz, doch bald macht es ihr diebischen Spaß diese harte Nuss namens Erwin Horak zu knacken. Wie sie das schließlich schafft, beschreibt Autorin Karoline Cvancara mit gutem psychologischem Gespür, amüsant und sehr kurzweilig.

Karoline Cvancara hat mit der Hauptfigur ihres Romans einen Wiener Grantler geschaffen, der an Hans Moser in Höchstform erinnert. Irgendwie muss man diesen Horak einfach mögen …