Lokale TV-Pioniere. Regionalsender / Niederösterreichs Privatfernsehen arbeitet eifrig an Beiträgen – und zwar mit kleinen Teams und bescheidener Förderung.

Erstellt am 05. August 2013 (12:36)
Moderieren auf SchauTV: Dani Linzer und Kurt Garger. I. Ehm
NOEN, Ian Ehm
Von Gerti Süss

Die Zeiten, in denen der ORF der einzige TV-Sender war, der lokale Ereignisse zeigt, sind längst vorbei. Heute berichtet etwa M4 TV über das Mostviertel, P3tv über St. Pölten und WNTV über Wiener Neustadt. Empfangbar sind diese Sender in erster Linie über das Kabelnetz, aber auch im Internet können die regionalen TV-Beiträge abgerufen werden.

Und dann gibt es noch N1 TV, das laut eigenen Angaben über das Kabelnetz eine technische Reichweite von rund 250.000 Sehern erzielt. Pro Woche produziert N1 TV ein bis zwei Stunden Programm, vorrangig aus Service- und Unterhaltungssendungen. Das St. Pöltner P3tv zeigt mit seinen acht Mitarbeitern zweimal pro Woche ein 30-minütiges Magazin.

Zuversicht bei SchauTV: Bis zu 16 Formate

Bis auf eine staatliche Medienförderung, die ein Zehntel des Jahresbudgets ausmacht, müssen sich die kleinen Sender rein über Werbung finanzieren.

Trotzdem gibt sich ein Regionalsender besonders zuversichtlich: SchauTV, der Sender für NÖ, Wien und Burgenland beschäftigt 35 Mitarbeiter, die täglich eine Stunde Programm produzieren. Dabei bietet SchauTV bis zu 16 Formate, darunter eine „TV-Geisterstunde“ mit Helmut A. Gansterer und ein Wochenmagazin zur Fußball-Ostliga.