Mörbisch, St. Margarethen und Co. abgesagt. Ende Mai hätte man mit den Proben beginnen wollen. Heute, Dienstag, haben nun auch die großen Musiktheaterfestivals im Burgenland ihre Premieren für 2020 gesagt: die Seefestspiele in Mörbisch, die Oper im Steinbruch in St. Margarethen oder die Schloss-Spiele in Kobersdorf.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 24. März 2020 (16:52)
Martina Serafin hätte ab 8. Juli die Prinzessin Turandot im Römersteinbruch von St. Margarethen singen sollen. Seit heute ist die heurige Produktion abgesagt - und auf 2021 verschoben.
Oper im Steinbruch

Puccinis "Turandot" am 8. Juli, Bernsteins "West Side Story" am 9. Juli oder Cooneys "Außer Kontrolle" am 30. Juni - Premieren gibt's heuer keine, im burgenländischen Theatersommer. Zumindest keine großen. Denn Burgenlands Kultur-Betriebe und die Arenaria haben heute, Dienstag, aufgrund der Corona-Krise ihre großen Festivals für 2020 abgesagt. 

"Aus derzeitiger Sicht", so die Kultur-Betriebe GmBH, sei es "nicht möglich, den für Ende Mai geplanten Probenbeginn einzuhalten". Viele Ensemble-Mitglieder befänden sich derzeit außerdem in Ländern mit unterschiedlicher Ausbreitung des Virus. Und machten aus deshalb "alle notwendigen Vorbereitungsarbeiten auf unbestimmte Zeit unmöglich". 

Die "Turandot“ im Steinbruch in St. Margarethen wird daher auf 2021 verschoben, die Seefestspiele Mörbisch wollen ihre "West Side Story“ ebenfalls im kommenden Sommer nachholen. 

www.operimsteinbruch.at

www.seefestspiele-moerbisch.at

www.schlossspiele.com