Das Mit-Mach-Haus lädt ein. Erbsen, Bananen, Junge, Spione und jede Menge Interaktivität gibt’s im St. Pöltner Kulturbezirk 2018 & 2019.

Erstellt am 06. März 2018 (02:25)
Klaus Engelmayer
Das Museum Niederösterreich mit dem Haus der Geschichte.

Grün ist die Natur. Gelb ist die Geschichte. Und dazwischen? Geht es „auch darum, vieles auszuprobieren“. Sagt Matthias Pacher. Und hat viel vor für die erste gemeinsame Saison von Niederösterreichs zweihäusigem Museum.

Wissensfestivals, Fachtagungen, Expertenvorträge, Zeitzeugenforen, Familienprogramme (die gibt’s jetzt an zwei Sonntagen im Monat), Jahreskarten (die gibt’s für Familien schon um 45 Euro). Und: Noch mehr zum „Miterleben“, vor allem aber zum Mitmachen sollen das grüne und das gelbe Haus, also: Natur und Geschichte anbieten. „Wir nennen es ja auch ‚Museum in Progress‘“, erklärt Museum NÖ-Geschäftsführer Matthias Pacher.

Ein Museum, das sich ständig anpasst

Die jährliche wechselnde Sonderausstellung, die es in beiden Häusern neben den Dauerpräsentationen geben wird, läuft in der Geschichte schon jetzt und noch bis März 2019. Dazwischen wird laufend „angepasst“, so Christian Rapp, seit Jänner künstlerischer Leiter des Hauses der Geschichte.

So hat man einen Raum für die Antworten von Historikern geschaffen, einen Konfliktgenerator in den Gang gebaut, Videopoints und neue Vermittlungsprogramme kreiert („wir haben einen sehr weiten Begriff von Zeitgeschichte“). 2019 wird der Bereich 1914 bis 1945 „überarbeitet“, im April startet „Meine Jugend - deine Jugend“ („die wollen wir von Jugendlichen gestalten lassen“), im September „Die Welt der Spionage“.

In der Natur geht man schon ab 18. März in den „Garten“ – ohne „Anleitung zum Salat Pflanzen“, dafür mit einem „historischen Bogen von der Jungsteinzeit bis in die Zukunft“, so Haus-der-Natur-Leiter Erich Steiner. Und: mit einem komplett neu gestalteten Museumsgarten ab Mai. Ab März 2019 widmet man sich dann „Zähnen, Hörnern, Stacheln & Krallen“, also: der „Wahl der Waffen“.

www.museumnoe.at