OSKA: „Meine Musik spiegelt wider, wie es mir geht“. OSKA, Sängerin und Songwriterin aus Rastenfeld, sprach mit Sophie Kronberger über Souvenirs, Luftsprünge und Wünsche.

Von Sophie Kronberger. Erstellt am 06. Mai 2021 (10:15)
Oska
Leni Burger

NÖN: Vergangenen Freitag ist Ihre neue Single „Lousy T-Shirt“ mit dem dazugehörigen Musikvideo erschienen. Worum geht es da?

OSKA: Ich hatte letzten Sommer Liebeskummer nach einer Trennung. Es geht im Song um Erinnerungen und die Frage, was nach so einer Erfahrung bleibt. Es gibt ja diese bedruckten T-Shirts, die man oft in Souvenirläden findet, wo etwa oben steht: „I went to Japan and all I got was this lousy T-Shirt“. Mir fällt es am leichtesten, über meine Erlebnisse zu schreiben und sie so zu verarbeiten.

Sie sagen, dass Songwriting für Sie „das Schönste überhaupt“ ist. Wie läuft denn der Schreibprozess ab?

OSKA: Ich nehme fast jeden Tag Ideen auf, schreibe sie nieder oder nehme sie mit dem Handy auf. Wenn ich etwas noch Tage später singe, dann arbeite ich weiter daran, nehme die Gitarre zur Hand und spiele das so oft, bis mehr dazu kommt. Ich probiere herum, bis eine Zeile kommt, die widerspiegelt, wie es mir gerade geht oder was ich gerade durchmache.

Sie sind aktuell für zwei Amadeus Music Awards nominiert. Wie fühlt sich das an?

OSKA: Als ich von der Nominierung zum FM4 Award erfahren habe, habe ich mindestens fünf Luftsprünge gemacht. Erst später habe ich mitbekommen, dass ich auch in der Kategorie „Alternative“ nominiert bin. Ich habe ja erst letztes Jahr meine erste Single veröffentlicht und einige Zeit davor zehn Wünsche für die nächsten Jahre aufgeschrieben. Darunter war die Nominierung für einen Amadeus Award und als separates Ziel, einen zu gewinnen. Dass dieser erste Wunsch so früh in Erfüllung geht, hätte ich nicht gedacht. Bis 6.5. kann man noch für mich voten. Ich freue mich sehr, wenn man mich unterstützt.

Was kommt als Nächstes ?

OSKA: Eines der Ziele auf der Wunschliste ist auch noch, in Deutschland im Radio gespielt zu werden. Und mit richtig tollen Leuten Musik zu machen, aber das mache ich jetzt auch schon, wünsche ich mir aber auch weiterhin für die Zukunft. Im Sommer sind Festivals geplant sowie eine kleine Tour in Deutschland mit dem australischen Sänger Stu Larsen, und im Herbst soll ich mit der Band „Haevn“ auf Tour durch die Niederlande gehen.