Ursula Strauss über Magie, Experimente & Überraschungen. Ursula Strauss, Film-, TV- und Theaterschauspielerin und Festivalmacherin, sprach mit Michaela Fleck über Magie, Experimente und Überraschungen.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 22. Oktober 2019 (01:43)
Matejschek
Ursula Strauss, Film-, TV- und Theaterschauspie lerin und Festivalmacherin, sprach mit Michaela Fleck über Magie, Experimente und Überraschungen. Matejschek

NÖN: Diesen Freitag eröffnen Sie schon die achte Ausgabe von „Wachau in Echtzeit“. Was gibt’s denn Neues in der Wachau, in Echtzeit?

Ursula Strauss: Der große Unterschied zu den vergangenen Jahren ist, dass ich heuer nicht dabei bin. Das ist wirklich schade, und das tut mir sehr leid! Aber ich drehe bis Dezember in Deutschland. Abgesehen davon finde ich das Programm sehr gelungen, eine gute Mischung.

Am Programm finden sich da ja bis 29. November nicht nur kleine Prinzen und große Frauen. Sondern auch Wölfe und Feen, Ratten und Engel, Krawalle, Irre und „andere Kalamitäten“. Was haben die gemeinsam?

Strauss: Es ist heuer schon so, dass wir die mystischen Zeiten wieder aufleben lassen. Aber das hat sich so ergeben. „Wachau in Echtzeit“ ist ein schönes Experimentierfeld. Wir wollen immer besondere Dinge. Und in diesem Beruf ist es immer so: Wenn man sich hingibt, liegt eine Magie zugrunde.

Stammgäste gibt’s schon lange. Norbert Hauer etwa oder mittlerweile auch August Zirner. Heuer kommen aber erstmals Maria Bill, Gerti Drassl und Karl Markovics. Liegt das an Ihnen? Am Konzept? An den Orten?

Strauss: Das Team ist super, die Locations sind super, das Konzept funktioniert auch gut. Dass ich daran nicht ganz schuldlos bin, ist gar nicht wichtig. Es ist so super, dass Karl Markovics kommt. Ich freu’ mich, dass die Gerti kommt. Und dass August Zirner so gern kommt, ist so schön!

Stichwort: Orte. Da sind Leiben und Oberndorf am Jauerling neu auf der Programm-Landkarte. Klassische Theater- oder Konzertbühnen gibt’s aber weder da noch dort.

Strauss: Die Kleinheit macht es auch aus. Wir haben ja nirgends große Säle zur Verfügung. Das hat auch eine große Sinnlichkeit.

Zum „Ohrenschmaus“ gibt’s auch „Gaumenfreuden“ – vom Jausensackerl für die Wolfswanderung bis zur Wirtshausküche.

Strauss: Unser Publikum soll sich ja rundum wohlfühlen. Und wir versuchen, es mit Kultur und Kulinarik zu verwöhnen.

Was kommt als Nächstes?

Strauss: Wir planen schon das nächste Jahr. Und da gibt’s auch ein paar kulturelle Überraschungen. Aber das darf ich noch nicht verraten …

www.wachauinechtzeit.at

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