Ursula Strauss: „Wir erzählen Geschichten“. Schauspielerin und Festival-Leiterin Ursula Strauss sprach mit Michaela Fleck über Herzensprojekte, treue Gäste und neue Projekte.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 21. Oktober 2020 (03:23)
Ursula Strauss
Daniela Matejschek

NÖN: Diesen Donnerstag eröffnen Sie Ihr neuntes Festival in der Wachau „in Echtzeit“. Wie wird das?

Ursula Strauss: Ich glaube, es wird sehr schön werden! Wir sind sehr gut vorbereitet – und so Gott will, wird alles gut gehen. Wir freuen uns alle jedenfalls schon sehr!

Gleich zum Start gibt’s im Melker Kolomanisaal auch Ursula Strauss zu hören und zu sehen – mit Ernst Molden und mit Vorband.

Strauss: Nachdem wir heuer diese Platte, „Wüdnis“, herausgebracht haben und das auch ein Herzensprojekt von mir ist, hat sich das wunderbar ergeben. Und mit der Anna Mabo sind wir drei Stimmen auf der Bühne. Was wir machen, ist: Geschichten erzählen – das passt in jede Zeit und in jeden Raum!

Auch heuer gibt’s bei „Wachau in Echtzeit“ wieder neue Orte zu entdecken. Gehört das noch immer zum Programm?

Strauss: Es ist ein bisschen wie Adventkalender-Türen-Öffnen. Und die Wachau hat noch immer viele Geheimnisse. Selten wurden uns bisher Türen verschlossen. Es ist im Gegenteil so, dass Leute mit Vorschlägen zu uns kommen – das darf gerne so weiter gehen!

Wie sieht es heuer mit dem Publikum aus? Sechs von zehn (statt ursprünglich elf) Veranstaltungen sind ja schon ausverkauft.

Strauss: Wir haben ein wundervolles, treues und mutiges Publikum. Viele haben schon sehr früh Karten reserviert. Und wir haben heuer (noch) weniger Platz. Aber wir spielen ja auch mit der Reduktion und der Intimität…

Zum Schluss, am 28. November, gibt’s gleich nochmal Ursula Strauss, diesmal mit Marlen Haushofer.

Strauss: Ich hab’ mir gedacht, das muss ich machen, weil ich letztes Jahr ausgelassen hab’ [lacht]. Ich freu’ mich sehr darauf, der Zugang von Sabine Mitterecker ist sehr spannend. Aber da sind wir auch noch am Ausarbeiten…

Was kommt als Nächstes?

Strauss: Ich hab’ eine Liste, die wächst stetig. Und nach dem letzten Abend fang ich an zu denken. Bei mir kommt jetzt ein neues Fernsehprojekt für die Mona Film, mit Sebastian Koch…

www.wachauinechtzeit.at