Zweiter Festival-Tag: Das Wetter hält. Am Donnerstag starteten die Konzerte auf der „Red Stage“. Damit ging auch die vierte Sanitätshilfsstelle des Roten Kreuzes in Betrieb. Erwartungsgemäß stieg die Anzahl der Versorgungen an – schwerwiegende medizinische Notfälle blieben glücklicherweise aus.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 15. Juni 2017 (21:52)
Rotes Kreuz

Sonnenschein und einige wenige Wolken am Himmel – so stellte sich das Wetter am Donnerstag dar. Die angenehmen Temperaturen spiegelten sich in der guten Laune der Festivalteilnehmer wider.

Mehr Versorgungen – keine besonderen Vorfälle

Durch den Bühnenbetrieb kam es – wie üblich – zu weiteren Verletzungsmustern. „Nicht immer wird geeignetes Schuhwerk getragen, und in der allgemeinen Euphorie vor der Bühne kommt es dann natürlich auch zu Verletzungen – Schürfwunden, verstauchte Knöchel, aber auch Kollapse stehen an der Tagesordnung“, schildert Thomas Horvath vom Roten Kreuz Burgenland.

„Aber darauf sind wir eingestellt. Wir haben auch mobile Teams im Einsatz, welche mit speziellen Fahrtragen ausgerüstet sind, die bei unebenem Boden verwendet werden können, um Besucher in unser Behandlungszelt bringen. Hin und wieder kann es dann auch erforderlich sein, dass wir jemanden zur weiteren Abklärung oder Behandlung in ein Krankenhaus bringen. Aber in der Regel bekommen wir die Leute schnell wieder fit.“

"Behandeln so gut wie alles"

Neben diversen Verletzungen sind es vor allem alltägliche Probleme und Problemchen, für deren Lösung die Hilfe des Roten Kreuzes in Anspruch genommen wird. „Von Augenentzündungen bis zum Nasenbluten, von Insektenstichen bis zu Magenschmerzen – wir behandeln hier so gut wie alles“, erzählt der Leitende Notarzt Dr. Gerhard Payrich.

„Die Versorgung verläuft absolut reibungslos. Die Patienten sind bestens versorgt – nicht zuletzt durch die hohe Motivation unserer Sanitäterinnen und Sanitäter und Ärztinnen und Ärzte“, zeigt sich Payrich zufrieden.