Sieben letzte Worte. Joseph Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“ als Karfreitagsbotschaft und Zeichen der Hoffnung und der Solidarität mit allen stillgelegten Kultureinrichtungen in Österreich.

Von Ewald Baringer. Erstellt am 07. April 2021 (01:28)
Symbolbild
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Joseph Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“ als Karfreitagsbotschaft und Zeichen der Hoffnung und der Solidarität mit allen stillgelegten Kultureinrichtungen in Österreich: Beim Gemeinschaftsprojekt von neun heimischen Orchestern, darunter das Tonkünstler-Orchester NÖ unter der Leitung von Wayne Marshall im Festspielhaus St. Pölten, zeigte sich viel guter Wille, aber auch die Grenzwertigkeit der Streaming-(Un-)Kultur.

Wer diese Passionsmusik jemals live erlebt hat, fühlt sich vor dem Laptop ziemlich deplatziert. Dazu kommt der Puzzle-Charakter, denn „vereint“ war da in Wirklichkeit gar nichts. Und die ORF-Sendezeit um 9 Uhr ließ auch tief blicken. Zum Glück gibt’s die Chance auf Nachschau on demand.

Fazit: Gut gemeinte Initiative mit zwangsläufig nur bedingt überzeugendem Ergebnis.