Alfred Komarek: Denn es gibt mehr als Polt. Das Literaturhaus Krems widmet sich dem vielfältigen Schaffen des Autors Alfred Komarek.

Von Thomas Jorda. Erstellt am 12. Februar 2019 (00:46)
Alfred Komarek: Zu einer Radiolegende wurde er mit seiner langjährigen Sendung „Melodie exklusiv“, die unter Beifügung von ebenso poetischen wie anzüglichen Texten für die Hörerinnen und Hörer von Ö3 fixer Bestandteil des Sonntagabends waren.
János Kalmár

72 Jahre ist der Schriftsteller Alfred Komarek alt. Höchste Zeit also, sich mit ihm näher zu beschäftigen. Das macht das Literaturhaus NÖ am Wochenende in Krems und widmet ihm eine Hommage.

Das Schaffen Komareks, der im Weinviertel einen Weinkeller sein eigen nennt, in dem er stets Silvester feiert, ist vielschichtig. Unter seinen Büchern ragen die Taten eines Weinviertler Gen darmen heraus. Für den ersten Band („Polt muss weinen“) wurde er als bester deutschsprachiger Kriminalroman 1998 ausgezeichnet. Alle sechs Polt-Romane sind mit Erwin Steinhauer in der Titelrolle verfilmt worden.

Freitagabend steht unter dem Motto „Die Facetten des Alfred“. Neben Auszügen aus seinen Texten, gelesen vom Autor selbst, spricht er mit interessanten Gästen und Wegbegleitern.

Am Samstagvormittag widmet sich Alfred Komarek mit Erwin Steinhauer und Regisseur Julian Pölsler seinen Romanfiguren und präsentiert den brandneuen Titel „Alfred“, eine beinahe Autobiografie.