Pressefreiheit unter Druck. Mit der Kürzung der Förderung gefährde die Politik Pressefreiheit und Qualitätsjournalismus, so VÖZ-Präsident Thomas Kralinger.

Von Gerti Süss. Erstellt am 05. Mai 2014 (13:49)
NOEN, HELMUT FOHRINGER (APA)
Der Internationale Tag der Pressefreiheit am vorigen Samstag soll weltweit darauf aufmerksam machen, dass in vielen Ländern immer noch Journalisten bedroht werden.

„In Österreich wird die Pressefreiheit zwar nicht durch politische Repression bedroht, aber dafür durch wirtschaftliche Engpässe“, erklärt Thomas Kralinger, Präsident des Verbands österreichischer Zeitungen (VÖZ).

Kralinger fordert daher bessere politische wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Branche. Leider gehe Österreich mit einer unverhältnismäßig starken Kürzung der Presseförderung in eine falsche Richtung.

„Die Leistungen, die Zeitungen und Magazine für ihre Leser, aber auch für die Gesellschaft erbringen, sind nicht billig“, betonte Kralinger wenige Tage zuvor beim VÖZ-Sympo sium zum österreichischen Tag des Qualitätsjournalismus.