Neu-Auflage für Huberta Weigls Prandtauer-Band

Große Nachfrage nach Monografie von Huberta Weigl. Die erste Auflage erschien im März, die zweite jetzt.

Erstellt am 15. Dezember 2021 | 01:00
Lesezeit: 1 Min
Huberta Weigl
Huberta Weigl
Foto: Andrea Sojka Fotografie

24 Jahre lang arbeitete Huberta Weigl an der ersten Monografie über den St. Pöltner Barock-Baumeister Jakob Prandtauer (1660-1726). Im März präsentierte sie das 1.000 Seiten starke Werk der Öffentlichkeit – binnen weniger Wochen war es vergriffen. Jetzt erschien die zweite Auflage.

„Die Monografie ist in den Medien, in der Welt der Wissenschaft und bei einem breiten Publikum auf große Resonanz gestoßen. Es hat sich bald schon abgezeichnet, dass die 900 Stück, die der Verlag hatte drucken lassen, rasch ausverkauft sein würden“, blickt Weigl zurück. Mithilfe von Sponsoren stellte sie nun die zweite Auflage auf die Beine.

Dass die Monografie so rasch vergriffen sein wird, war indes nicht überraschend. Weigl dokumentiert Werk und Leben Prandtauers in einer Fülle, die es bislang nicht gab. „Prandtauer war nicht nur Baumeister und Architekt in einem, er war auch ein exzellenter Künstler und geschäftstüchtiger Unternehmer“, fasst Weigl zusammen. Die Monografie ist folglich mehr als eine Dokumentation der bau- und architekturgeschichtlichen Bedeutung Prandtauers, sie ist auch eine Dokumentation des barocken Baustellen-Alltags.

Das Gesamtwerk des St. Pöltner Baumeisters beinhaltet neben seinem Meisterwerk – dem Stift Melk – auch andere Stifte, Kirchen, Pfarrhöfe, Kapellen, Schlösser, Bürgerhäuser, Paläste, Wirtschaftsbauten, Kasernen, Brücken und Straßen.