Rudi Roubinek: Vom „Diener“ zum „Frosch“. „Mit diesen Leuten kann und will ich mich nicht messen!“, meint Schauspieler Rudi Roubinek. Größen wie Otto Schenk und Helmut Lohner hatten vor ihm die Rolle des „Frosch“ in Johann Strauss‘ „Die Fledermaus“ gespielt, in der er selbst bis 3. September auf der Bühne Baden zu sehen ist.

Von Verena Randolf. Erstellt am 22. Juni 2015 (05:16)
NOEN, Foto: Bühne Baden
Vor knapp einem Jahr ist Rudi Roubinek (rechts als »Frosch«) von Gablitz nach Ottenthal am Wagram gezogen und hat sich dort ein Haus gekauft: »Ich wollte immer schon am Land leben und mag die Gegend sehr!«, sagt er.

„Das sind Ikonen, da könnte ich nicht mithalten, aber ich gehe davon aus, dass sich die Verantwortlichen etwas dabei gedacht haben, als sie mich fragten, ob ich die Rolle spielen will!“, lacht er.

Roubinek, vielen als Obersthofmeister „Seyffenstein“ an der Seite von „Kaiser“ Robert Palfrader bekannt, ist Quereinsteiger im Schauspiel-Business: Der „fast fertig“ studierte Politikwissenschafter war ursprünglich Regisseur und Autor diverser TV-Sendungen, bis er sich den getreuen Lakaien „Seyffenstein“ quasi selbst auf den Leib geschrieben hat und so den Einstieg in die Schauspiel-Szene schaffte.

Lampenfieber ist für ihn ein Fremdwort

Lampenfieber, meint Roubinek, habe er trotzdem keines. „Eine positive Aufregung, ein Kribbeln – das schon, aber keine Angst vorm Auftritt.“ Warum auch? „Die Rolle ist ja eher klein und ich merke mir den Text leicht … zumindest, solange mir die Kollegen die richtigen Stichworte liefern!“, lacht er.

Trotz des Engagements in Baden geht sich für den gebürtigen Wiener ein kurzer Sommerurlaub aus: „An einem spielfreien Wochenende fahre ich mit meiner Familie nach Kroatien, darauf freue ich mich schon sehr!“, erzählt er.

Hoffen auf zweite Staffel von "Bist du deppert?"

Und im Herbst gehen dann die neuen Projekte los: „Es gibt Bestrebungen von PULS 4, eine zweite Staffel von ‚Bist du deppert?‘ zu machen. Da wäre ich natürlich gerne dabei!“ Die neue Show des Privatsenders deckte in sechs Folgen teils unglaubliche Verschwendungen von Steuergeld auf.

„Das Format wurde bei den Zuschauern gut angenommen und mir ist auch teilweise der Mund offen stehen geblieben! Was da einfach so absurd war, war, dass in vielen Fällen ja gar keine böse Absicht hinter der massiven Steuergeld-Verschwendung stand, sondern schlicht Unfähigkeit!“ Die Anschaffung von 68 überflüssigen Dienstautos im Wert von rund 1 Million Euro im Burgenland zum Beispiel.