Der Dampfer tanzt im Festspielhaus. Weltpremieren, „Peepshows“ und ganz spezielle „Dancing Stars“ gibt’s 2019/20 im Festspielhaus.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 16. April 2019 (01:48)
Gert Weigelt
Eine von zwei großen Tanztheaterproduktionen mit den Tonkünstlern im Orchestergraben in der kommenden Saison des Festspielhauses: Martin Schläpfers „Schwanensee“ (am 21. und 22. März 2020).

„Wir haben nächstes Jahr unser hauseigenes ‚Dancing Stars‘“, lacht Brigitte Fürle. Und geht am 5. Juni 2020, zum Finale ihrer siebenten Saison im St. Pöltner Festspielhaus, vors Haus – zum Tanzen. „Le Grand Continental“ heißt das zugehörige Projekt. Bei dem sollen „alle tanzen, auch Sie und ich“.

Wobei: „Dancing Stars“, nein: Star-Tänzer aus aller Welt stehen schon ab 5. Oktober auf der gut gefüllten Gästeliste. Das Ballett Monte Carlo (das kommt mit „Cinderella“) oder das BC Vancouver oder Mourad Merzouki oder Richard Siegel oder Kader Attou (der kommt mit Mozart und Hip-Hop). Martin Schläpfer kommt mit seinem Ballett am Rhein wieder und tanzt – begleitet vom Tonkünstlerorchester – „Schwanensee“. Und Lloyd Newson probt für zwei Wochen einen neuen „Achilles“. „Das“, ist Brigitte Fürle stolz, „hat selbst die Staatsoper nicht. Und wir werden mit einer Weltpremiere belohnt.“

Neben der gibt’s 2019/2010 noch „eine deutschsprachige und acht Österreich-Premieren“, so Geschäftsführer Thomas Gludovatz. Und: zwölf Tonkünstler-Abo-Konzerte, Kammermusik mit Spezialgästen von Philipp Hochmair bis Erwin Steinhauer, Gitarren-Legende John McLaughlin, Afro-Star Angélique Kidjo. Und: eine „virtuose Peep-Show“ des australischen Circa-Zirkus. „Für St. Pölten“, meint Brigitte Fürle, „will das Festspielhaus so was wie ein Eisbrecher sein.“

www.festspielhaus.at