Schallaburg - 50.000 Besucher geehrt. Als 50.000 Besucher der großen Wikinger-Ausstellung konnte Landeshauptmann Erwin Pröll im Beisein von Peter Fritz und Bezirkshauptmann Norbert Haselsteiner Kunigunde Scheinhart und ihren Gatten Kai aus Lunz/See willkommen heißen.

Erstellt am 01. Juni 2015 (12:19)
NOEN, Franz Crepaz
LH Dr. Erwin Pröll hieß im Beisein von Peter Fritz (li) (Schallaburg) und Bezirkshauptmann von Melk Norbert Haselsteiner (re) Kunigunde Scheinhart und ihrem Gatten Kai aus Lunz als 50.000 Besucher auf der Schallaburg zur Wickinger Ausstellung herzlich willkommen
Mit „Wikinger!“ wird auf der Schallaburg die bisher umfassendste Ausstellung mit über 500 Exponaten zu diesem Thema in Österreich präsentiert. Die Schau stößt sowohl regional als auch international auf großes Interesse.
 
„Als Landeshauptmann von Niederösterreich bin ich stolz darauf, dass die Schallaburg mit der Ausstellung ein weiteres faszinierendes Kapitel europäischer Geschichte präsentiert“, erklärt Landeshauptmann Erwin Pröll. „Die Schallaburg ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des Kultur-Angebotes in Niederösterreich und es freut mich sehr, dass dieses vielfältige Konzept der Ausstellungsgestaltung bei den BesuchererInnen in dieser Weise honoriert wird“, so der für Kulturagenden zuständige Landeshauptmann.

Mythen werden aufgebrochen

„Dieser Besucherstrom ist einzigartig. Wir verstehen uns als Ort des Austauschs und der Begegnung, an dem man miteinander und voneinander in entspannter Atmosphäre lernen kann“, betont Peter Fritz.
 
Kunigunde Scheinhart hatte ein bestimmtes Bild von den Wikingern, geprägt natürlich auch aus dem Fernsehen und im Speziellen aus der Zeichentrickserie Wickie. Daher ist für sie extrem spannend zu sehen, wie dieses Volk tatsächlich gelebt hat und dass diese z.B. gar keine Hörner trugen und nicht nur als Kriegsvolk unterwegs waren. Besonders interessiert hat sie wie in der Ausstellung Mythen aufgebrochen werden und wie dieser Bezug zu einem selbst in die Gegenwart getragen wird.

Staunen über mehr als 500 Exponate

In Kooperation mit dem Swedish History Museum Stockholm, MuseumsPartner Innsbruck und dem Lokschuppen Rosenheim dokumentiert die Schallaburg auf 1.300 Quadratmetern mit über 500 Exponaten aktuelle Erkenntnisse und den zeitgemäßen Blick der Wissenschaft auf die Wikinger – jenseits der Klischees und Stereotype. In den letzten Jahrzehnten haben archäologische und historische Forschungen die Vorstellungen, die wir von der Epoche zwischen ca. 750 und 1100 n. Chr. in Skandinavien haben, erheblich verändert.

Auch NÖN-Marketingleiter Robert Richter (unten links) schloss sich den Gratulationen an.

NOEN, Franz Crepaz
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