Benedict Randhartinger: Die Schätze am Ursprung

Erstellt am 23. September 2022 | 13:08
Lesezeit: 2 Min
Im Mostviertler Ruprechtshofen, wo der Kapellmeister des Kaisers und der Komponist des Biedermeier geboren wurde, lädt man diesen Sonntag zur Serenade - mit ganz neuen (und alt bekannten) Schätzen von Benedict Randhartinger bis Franz Schubert.
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Gesungen hat er bei den Sängerknaben. Dirigiert hat er für Franz Joseph. Musiziert hat er mit Franz Liszt. Befreundet war er mit Franz Schubert. Und geboren? Wurde Benedict Randhartinger in einer Volksschule, im niederösterreichischen Ruprechtshofen. Und zwar heuer vor genau 220 Jahren.

Zum Geburtstag hat Niederösterreichs Randhartinger-Gesellschaft, die vor mittlerweile 22 Jahren das gleichnamige Museum am Ruprechtshofener Hauptplatz eröffnete und sich auch um die über 2.000 Manuskripte des Schullehrersohnes kümmert, von denen viele bisher noch ungedruckt sind, nicht nur eine Festmesse gefeiert. Sondern neben Frühlingskonzerten auch eine herbstliche Serenade im Rahmen von Niederösterreichs Serenadenkonzerten "am Ursprung" - also dort, wo die Musik entstand und wo die Musiker lebten und arbeiteten - programmiert. Zu der bittet man diesen Sonntag in den Festsaal der Gemeinde.

Hat acht junge Vokalisten (und ehemalige Sängerknaben), nämlich das Ensemble VieVox, eine junge Pianistin, nämlich Agnes Wolf, und einen jungen Schauspieler, nämlich Markus Freistätter, eingeladen. Und neben Uraufführungen von Benedict Randhartinger auch Werke von Franz Schubert, Franz Liszt, Joseph Haydn, aber auch vom Grazer Schubert-Freund Anselm Hüttenbrenner und vom Wiener Hofkapellmeister und Bruckner-Förderer Johann von Herbeck aufs Programm geschrieben, dazu noch Texte aus der Biedermeierzeit.

Zu hören ist all das am 25. September um 17 Uhr im Festsaal von Ruprechtshofen, das Benedict-Randhartinger-Museum ist jeden ersten Sonntagnachmittag von Mai bis Oktober oder gegen Voranmeldung geöffnet.

Mehr unter www.randhartinger.at bzw. www.serenadenkonzerte.at