Große Worte, tolle Kunst bei der Kulturpreis-Gala. Zum 59. Mal hat das Land heute, Freitag, Abend, seine Kulturpreise verliehen - mit viel Applaus für 24 Preisträger, aber auch mit einer hochpolitischen Rede von Nikolaus Habjan.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 08. November 2019 (22:59)

"Unglaublich toll" seien sie alle, die jüngsten Kulturpreisträger im Land. So Niederösterreichs Landeshauptfrau. Die hatte Freitagabend wieder zur Kulturpreisgala ins St. Pöltner Festspielhaus gebeten.

Mit cooler Musik (und Geigerin Julia Lacherstorfer) auf der Bühne. Mit prominenten Gästen, von Diözesanbischof Alois Schwarz bis Schauspieler Alfons Haider, im Publikum. Und mit acht Würdigungs- und 16 Anerkennungspreisträgern, von denen nur einer nicht dabei sein konnte: der Würdigungspreisträger in der Kategorie Darstellende Kunst, Josef Hader. 

Der versprach per Video, er bleibe "ein Niederösterreicher an der Donau". Während Gastredner Nikolaus Habjan auf der Festspielhausbühne ein hochpolitisches und hochaktuelles Plädoyer für Respekt und Menschenwürde und gegen "gewisse Landesräte" und "menschenverachtende Liederbücher" hielt. 

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