„Traurig bin ich nicht, aber sehr gerührt“. Christine Sprenger, die Chef-Ermittlerin der beliebten Fernsehserie "SOKO Kitzbühel", im Gespräch über ihren Abschied und zukünftige Pläne.

Von Thomas Jorda. Erstellt am 13. März 2014 (11:00)
NOEN, ORF

NÖN: Dienstag dieser und nächster Woche gibt es die letzten der 177 Folgen von "SOKO Kitzbühel", in denen Sie die Chefin sind.
Sprenger: Ich freu’ mich schon selber drauf. Ich hab’ zwar bereits die DVD-Box mit den Folgen daheim, aber aktuell im Fernsehen hat es einen ganz eigenen Reiz.

Sie schauen sich gerne selbst zu?
Weil ich wissen will, wie gut wir die Drehbücher umgesetzt haben. Nur bei den alten Folgen schau ich weg und denk‘ mir: Mein Gott, wie siehst du da aus!

Sind Sie sehr traurig über Ihren Abschied?
Traurig nicht, aber sehr gerührt. Bei der Abschiedsfeier mit den Kollegen hab‘ ich weinen müssen. Ich bin einfach nahe am Wasser gebaut. Und wenn ich mir die allerletzte Folge ansehen werde, wird’s sicher noch ein paar Tränen geben.

„Habe kein Problem mit meinem Branding“ 

Aber bereut haben Sie den Abschied nicht?
Nein. Die dreizehn Jahre waren eine sehr beeindruckende Phase in meinem Leben. Und ich habe kein Problem mit meinem Branding als Kommissarin. Aber ich weiß auch, dass ich jetzt das Richtige zum richtigen Zeitpunkt getan habe.

Sie sind die neue Intendantin der Festspiele Berndorf. Am 14. August haben die „Katzenzungen“ Premiere. Sind Sie noch glücklich?
Total. Abgesehen davon, dass ich grundsätzlich Optimistin bin, läuft alles bestens. Ich spiele das Stück, das ich will, in einer sehr guten neuen Fassung. Ich hab’ eine großartige Besetzung, eine tolle Kooperation mit einem Katzenzungen-Hersteller, der Vorverkauf läuft hervorragend. Jetzt muss ich nur noch selbst gut spielen.