Erstellt am 28. Februar 2017, 02:38

Frau Inspektor ermittelt wieder. Ab Montag geht Ursula Strauss als Angelika Schnell wieder auf Mörderjagd – auch in neuen Serienfolgen.

„Als ich das letzte Buch gelesen habe, war ich eine halbe Stunde lang sprachlos“: TV-Star und Pöchlarnerin Ursula Strauss über die neue, fünfte Staffel von „Schnell ermittelt“.  |  Petro Domenigg

„So heftig“ war’s noch nie. „So dramatisch“ auch nicht. Dabei hat sie schon vierzig Folgen, vier Staffeln und drei Spielfilme hinter sich, die Frau Kommissar. Nein, die Frau Chefinspektorin.

Die heißt im ORF Schnell, Angelika Schnell. Und die feiert im März Comeback. Zehn Jahre nach der ersten Klappe (die fiel im Sommer 2007) und acht Jahre nach der ersten Folge (die lief am 21. April 2009 auf ORF 1).

Zehn neue Folgen hat sie, die fünfte Staffel von „Schnell ermittelt“. Und einen 90-Minüter, den vierten in Spielfilmlänge, noch dazu. „Einsamkeit“ heißt der. Dreht sich um eine „Bilderbuchfamilie“, wie die Frau Chefinspektorin in Trenchcoat und Einweghandschuhen gleich zu Beginn feststellt – „wenn sich der Vater nicht aufg’hängt hätt’“, so der Herr Chefinspektor lakonisch.

Der, nämlich Wolf Bach-ofner, ist beim Comeback, das mit dem Spielfilm am 6. März startet, ebenfalls wieder im Team wie Katharina Straßer als Bezirksinspektorin oder Andreas Lust als Gerichtsmediziner und Angelika Schnells Ex.

Neu auf der Besetzungsliste sind etwa Sonja Kirchberger und Gerald Votava als Gäste in „Einsamkeit“ oder Murathan Muslu als Staatsanwalt und Lily Epply als Freundin von Angelika Schnells Sohn Jan in der Staffel.

Familiäre Probleme, dörfliche Drehorte

Der, dargestellt von Simon Morzé (im Fernsehen zuletzt in Stephan Richters „Einer von uns“ nach dem Einbrecherdrama in einem Kremser Supermarkt zu sehen), spielt diesmal eine Hauptrolle. Und dessen Probleme sind auch der „rote Faden, der sich über alle Folgen zieht“, so Ursula Strauss. Für ihre Angelika Schnell, die „mittlerweile eine gute Freundin ist“, „war es noch nie so heftig“.

Gedreht wurden Spielfilm und Serienfolgen in Wien – und in Niederösterreich. So wird etwa in Folge 45 bis 49 in Schloss Schönau, Gaaden, Kritzendorf und Königstetten ermittelt, in Folge 50 bis 54 in Spillern, Gerasdorf, Wolkersdorf und Korneuburg. Und in „Einsamkeit“, dem Spielfilm-Auftakt, stand neben der Flughafenautobahn auch Höflein an der Donau auf der Motivliste.

Neu ist bei „Schnell ermittelt“, Staffel fünf, aber auch der Sendetermin: Montagabend. Der gehört auf ORF eins seit kurzem den Serien. Und ab 13. März , da startet Folge eins von Staffel fünf, ab 20.15 Uhr „Schnell ermittelt“.