Erstellt am 30. Mai 2017, 00:49

von Michaela Fleck

Über Dächern, Ländern, Wolken. Zum zweiten Mal geht Filmemacher Georg Riha in die Luft. Und zeigt (Nieder-)Österreich von oben – ab 5. Juni.

„Ich habe eine Sehnsucht nach Poesie“: Georg Riha, Filmemacher mit Firmensitz in Tullnerbach, ist für ORF III noch einmal mit der Kamera „Über Österreich“ geflogen. Die Stimme zu den Bildern kommt wieder von Peter Simonischek.  |  Riha Filmproduktion

„Naturfilmer“ will er keiner sein. Und „ein großer Fernseher“ ist er auch nicht. Und doch hat Georg Riha gerade für den Bildschirm seine schönsten Filme gemacht.

Einer davon, eine „Annäherung“ an Ihre Majestät Maria Theresia, lief vor gerade einmal drei Wochen im ORF. Ein anderer, die erste Staffel einer recht luftigen Erkundungsreise mit dem knappen Titel „Über Österreich“, stand vor fast genau einem Jahr am ORF III-Hauptabendprogramm.

Jetzt ist Georg Riha ausgehend von seinem Filmstudio in Tullnerbach wieder in die Luft gegangen. Und hat noch mehr „Juwelen des Landes“ vor die Kamera geholt. In vier, jeweils 45-minütigen Teilen. Und, wie schon bei der Premiere, vom „Osten“ (so auch der Titel der Auftaktfolge) bis zum „Norden“.

Von der Schallaburg bis zum Hochkönig

Die Schallaburg taucht da, im „Osten“, wie in einem Gedicht aus dem Morgennebel auf, das Schützenhaus von Otto Wagner bewacht hoheitsvoll den Donaukanal, eine Allee im Marchfeld wirft mystische Schatten und das Schloss Schönbühel winkt in der Abendsonne über die Donau herüber.

„Die Wolken von oben, ein Nebel, die Sonne – da ist mein Herzerl zuhause!“, sagt Georg Riha über seine „höhere Sicht der Dinge“. Und will die Menschen „zur Schönheit hinführen – aber nicht mit dem Zeigefinger“. Denn: „Ich möchte die Menschen wenigstens drei Stunden wegträumen, wegschweben lassen.“

Zu sehen ist die dreistündige, poetische Reise über die Länder und die Wolken in zwei Etappen. Und zwar am 5. Juni , um 20.15 und 21.05 Uhr, und eine Woche später, am 12. Juni , ebenfalls um 20.15 und 21.05 Uhr – alle in ORF III.