VÖZ unterstützt Linie des Senders. Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat die Aufhebung des Facebook-Verbots für den ORF durch den Verfassungsgerichtshof (VfGH) am Freitag "zur Kenntnis" genommen.

Erstellt am 26. Juli 2013 (14:46)
Obwohl sich VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger nicht der Sichtweise von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz über einen "Meilenstein" anschließen kann, unterstützt der VÖZ "ausdrücklich die Linie des ORF, dass es auch in Zukunft keine kommerziellen Deals zwischen dem gebührenfinanzierten Rundfunk und Facebook geben darf", wie es in einer Stellungnahme hieß.

Wobei Grünberger auch Kritik übte. "Gerade am Tag der Eröffnung der Salzburger Festspiele beziehungsweise im Angesicht angekündigter Kürzungen im Kulturbereich, ist es wohl etwas zynisch von einem Meilenstein zu sprechen, vor allem wenn das sogenannte ORF-Facebook-Verbot de facto nur am Papier existiert hat, da sich der ORF die meiste Zeit ohnehin nicht daran gehalten hat."