„La Traviata“ im Stadttheater Baden: Zwischen Freude, Liebe und Tod

Erstellt am 27. Januar 2022 | 05:49
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Sebastian Reinthaller
Foto: NOEN, Erich Marschik
„Reine Begeisterung“: Sebastian Reinthaller singt diesen Samstag in Baden erstmals den Alfredo.
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Im Stadttheater Baden inszeniert Isabella Gregor „La Traviata“ von Giuseppe Verdi, Kammersänger Sebastian Reinthaller feiert bei der Premiere am kommenden Samstag sein Rollendebüt als Alfredo.

Der ehemalige Leiter der Hauses und international gefragte Tenor hat in Baden auch schon selbst inszeniert (u. a. die „Zauberflöte“ 2015) und zeigt sich voll Vorfreude: „In der langen Vorbereitung für diese grandiose Rolle, mit allem, was an Stimmungen wie Freude, Sehnsucht, Liebe und auch Tod glaubhaft zu gestalten ist, wuchs meine reine Begeisterung für diese Partie.“

An der Wiener Volksoper, wo er u. a. als Herr von Eisenstein in der „Fledermaus“ auftritt („Die Rolle begleitet mich schon lange, und das weltweit“), ist Reinthaller derzeit mit einer „wirklichen Traumrolle beschäftigt, und zwar mit dem Sou Chong im ,Land des Lächelns’ von Franz Lehar. Später folgt dann der Wenzel Strapinski aus ,Kleider machen Leute‘ von Alexander von Zemlinsky als größtmöglicher Gegensatz“, verrät Reinthaller.

„La Traviata“ steht in Baden von 29. Jänner bis 25. März auf dem Spielplan, Reinthaller singt alternierend mit Iurie Ciobanu, als Violetta sind Jay Young und Misaki Morino im Einsatz, Michael Zehetner dirigiert, in weiteren Rollen: Bea Robein, Reinhard Allesandri und Beppo Binder. Am 2. August gibt Reinthaller ein Solo-Recital in der Sommerarena.

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