Mister Miller im Stadttheater Mödling

Mit Diven, Dramen und einer Hochzeit startet Mödlings Stadttheater in die Herbstsaison.

Michaela Fleck
Michaela Fleck Erstellt am 24. September 2021 | 02:49
Stadttheater Mödling
Foto: NOEN

Ein „Feuerwerk“ hat er vor, der Herr Intendant. Schließlich sitzt da nicht umsonst ein feuerspeiender Drache im Logo. Und steht da nicht umsonst „zum Fürchten“, nämlich: „Theater zum Fürchten“, drauf.

Wobei: „Zum Fürchten“ war Mödlings Stadttheater, das Bruno Max heuer schon seit 23 Jahren leitet, im vergangenen Jahr gar nicht oft. 31 Tage hat man in der Saison 2020/21 gespielt (statt wie geplant 84), also ein „halb ausgefallenes Spieljahr“ hinter sich.

„Schauspieler ohne Publikum sind nur spielende Kinder!“ Bruno Max, Intendant im Stadttheater Mödling

Daher hat man die neue Saison gleich um gut zwei Wochen vorverlegt, will „einige verschobene Highlights nachholen“, hat aber auch „ganz neue, aufregende Pläne“. Dazu hat Bruno Max etwa die „Diva der falschen Töne“ aus dem New York der 1940er-Jahre, Florence Foster Jenkins, in die Mödlinger Babenbergerstraße eingeladen ( ab 16. Oktober in „Glorious!“), lässt Puppen mit Menschen spielen und nach dem Sinn des Lebens suchen ( ab 4. Dezember in „Avenue Q“) oder schickt zwei junge Leute zum Medikamententest ( ab 15. Jänner in „The Effect“).

Davor feiert man mit Elias Canetti noch Hochzeit in einem Zinshaus (ab 13. November). Und träumt schon seit dem Saisonauftakt diesen Dienstag mit Arthur Miller und seinem Handlungsreisenden Willy Loman von einem besseren Leben ( bis 2. Oktober ).

Für all das, so der Intendant, „brauchen wir wieder Sie, liebes Publikum! Nur wenn Sie an uns glauben, können wir fliegen!“

www.stadttheatermoedling.at