Weitra: "Wiener Blut" erst 2022. "Schweren Herzens" hat das Schloss Weitra Festival heute, Mittwoch, seinen schon einmal verschobenen Operettenklassiker im neuen Gewand auf 2022 verschoben. Damit spielen von Niederösterreichs Theaterfest-Standorten diesen Sommer nicht mehr 19 (von 20), sondern 18.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 05. Mai 2021 (15:23)
Hätten am 2. Juli im Schlosshof von Weitra Premiere gefeiert: Caroline Vasicek und Joesi Prokopetz in Peter Hofbauers Neufassung von "Wiener Blut".
Lalo Lucia Jodlbauer

"Leicht" habe man es sich nicht gemacht. Sagen der Bürgermeister und der Festivalintendant. Und doch habe man sich "nach Abwägung aller Für- und Gegenargument schweren Herzens zur abermaligen Verschiebung durchgerungen", so Patrick Layr und Peter Hofbauer. Das heißt: In Weitra spielt man, nachdem man 2020 bereits einmal verschoben hat, auch 2021 nicht "Wiener Blut". Sondern: 2022, wie man hofft, "ungeschmälert". 

Vor allem die "Halbierung der Sitzplatzkapazität" wäre für die diesjährige Absage ausschlaggebend gewesen. "Maskenpflicht und ein nur zur Hälfte frequentierter Schlosshof würden nicht die Stimmung aufkommen lassen, die sich die Besucher des Theaterfestivals erwarten", meint Weitra-Intendant und Metropol-Direktor Peter Hofbauer. Seine Neufassung von Johann Strauß' Operettenklassiker "Wiener Blut" mit Starbesetzung von Caroline Vasicek bis Joesi Prokopetz hätte von 2. Juli bis 1. August laufen sollen, Regie hätte Peter Kratochvil geführt. 

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