Wie geht das Leben?. Kardinal-König-Gespräch / Barbara Schweder und Matthias Beck referierten in Kirchberg über das Thema „Familie“.

Erstellt am 26. August 2013 (14:00)
Gottfried Auer, Barbara Schweder und Matthias Beck, Dirndlkönigin Julia Kollermann, Annemarie Fenzl, Heinz Nussbaumer, Pater Patrick Schöder und Pfarrer August Blazic in Kirchberg. Foto: Glück
NOEN, Markus Glück

Zum bereits sechsten Mal fanden die Kardinal-König-Gespräche im Pielachtal statt. In diesem Jahr stand das Thema „Wie leben geht – Ehe, Familie, Partnerschaft“ im Mittelpunkt.

Referentin Schweder: „Aus Frauen keine besseren Männer machen“

„In der Frage der Familie ist jeder von uns zugleich Profi und Amateur“, führte Moderator Heinz Nussbaumer die Gäste ins Thema ein. Referentin Barbara Schweder, die dank ihres Vaters eine enge Beziehung zu Kardinal Franz König hatte, unterstrich in ihrem Referat die Unterschiede zwischen Frauen und Männer in der Partnerschaft.

Für Schweder ist klar, dass sich beide Geschlechter einander zugeneigt fühlen, eine Gleichmacherei sei aber nicht das Ziel: „Man soll die männlichen Patriarchale hinterfragen, aber aus Frauen keine besseren Männer machen.“

Arbeiten an Gedenkhaus für Kardinal Franz König laufen

Zum Ende erläuterte Matthias Beck, der unter anderem Mitglied der Ethikkommission der österreichischen Bundesregierung ist, das Thema „Beziehung – Wie geht das?“. Er betrachtete dabei sowohl das irdische als auch das göttliche Geschehen: „Wir kommen in einer zwischenmenschlichen Beziehung auf die Welt, um in eine göttliche Beziehung hineinzuwachsen.“

Bereits davor gab der Obmann des Kardinal-König-Vereins, Gottfried Auer, bekannt, dass mit Hochdruck an einem Gedenkhaus für den Kardinal gearbeitet wird. „Das Objekt gibt es zwar bereits seit Jahren, wann es zur Eröffnung kommen wird, hängt aber von Spenden ab“, erklärt Auer, dass der Standort neben der Rabensteiner Kirche perfekt gewählt sei. „Das Interesse an Kardinal König ist entlang der Pilgerroute ungebrochen“, so Auer.