Ein sehr guter Grund, wirklich stolz zu sein. Thomas Jorda über den Start des Hauses der Geschichte in St. Pölten. Die Familie Niederösterreich feierte das gelungene Projekt.

Von Thomas Jorda. Erstellt am 12. September 2017 (02:18)

Ein Wochenende, das es in sich hatte, mit Jubelmeldungen und Trauerbotschaften. Da war der Tod des großen Schauspielers Kurt Sobotka, der seine letzten Lebensjahre in Mödling verbracht hat. Da bilanzierte Grafenegg nach dem letzten Konzert: Mit über 50.000 Besucherinnen und Besuchern wurde die bisher erfolgreichste Sommersaison vermeldet.

Und dann die Eröffnung des Hauses der Geschichte in St. Pölten, die Samstag mit fast 2.000 Gästen aus allen Nähten platzte. Dahinter stand nicht nur Pflichtbewusstsein, sondern Interesse. Die Menschen haben am Samstagnachmittag sonst Besseres zu tun.

Der Festakt im Festspielhaus St. Pölten war von ausgesuchter Qualität, das Museum zu besichtigen angesichts der Massen kaum möglich, die Botschaft klar: Das erste Haus der Geschichte Österreichs ist ein Projekt, hinter dem das ganze Land steht.

Mehr noch, selbst in jenen Tageszeitungen, die es mit Niederösterreich nicht immer gut meinen, fand man äußerst lobende Worte dafür, dass ein Projekt gelungen ist, das für die Republik bisher schier unbewältigbar schien. Und selbst jetzt, wo man in Wien endlich doch an einem Haus der Geschichte tüftelt, ist von der Realisierung noch lange nicht die Rede.

Dürfen wir in Niederösterreich stolz auf dieses Haus der Geschichte sein? Ja, so ist es!