Auch das Auto ist ein „Systemerhalter“. Eine Liebeserklärung an das Auto, das in Krisenzeiten wichtiger denn je ist.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 24. Juni 2020 (02:46)

Das Auto, eine emotionale Sache. Manche Menschen geben ihrem Liebling einen Kosenamen. Andere verzichten auf ihren Urlaub, damit sie hochpolierte Leichtmetallfelgen kaufen können. Und andere können sich kaum von ihm trennen, auch wenn es nicht mehr zu reparieren ist.

Mit der Coronakrise hat sich das geändert. Emotion ist in Zeiten von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit nicht mehr so wichtig. Herr und Frau Niederösterreicher haben jetzt andere Sorgen. Das spürt auch der Autohandel, der wie viele andere Branchen schon rosigere Zeiten erlebt hat.

Wenngleich: Das eigene Auto ist in Zeiten von Corona, von Social Distancing wichtiger denn je geworden! Denn mit dem eigenen Auto kommt man sicher in die Arbeit, mit dem eigenen Auto kann man sicher zum Arzt fahren. Und mit dem eigenen Auto kann man die Eltern, die Großeltern mit Essen oder Medizin sicher und verlässlich versorgen.

Öffis fahren ist schön und gut, und da tut sich bezüglich Initiativen auch einiges. Aber gerade im ländlichen Bereich muss man mitunter (noch) lange auf den Bus oder die Bahn warten … und letztendlich MUSS man auf sein eigenes Auto zurückgreifen. „Systemerhalter“ …