Familienstreit am Balkon

Erstellt am 21. September 2022 | 05:57
Lesezeit: 2 Min
Über die internen Querelen beim SV Horn.
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Wirre Champions-League-Fantasien japanischer Investoren, ein fragwürdiges Engagement der UFA-Media-Gruppe, Trainer-Freistellungen nach wenigen Tagen Amtszeit – der SV Horn ist so etwas wie die Skandal-Nudel des NÖ-Fußballs. Und das will was heißen, zumal es in der Hauptstadt auch einen Verein gibt, der kaum ein Fettnäpfchen ausließ.

Aktuell geht es im Waldviertel wieder rund. Das Band zwischen Trainer Rolf Landerl und Geschäftsführer Andreas Zinkel ist zerschnitten. Obmann Rudolf Laudon verfügte gar eine räumliche Trennung zwischen Team und Zinkel. In die Waage kam der Haussegen nicht. Stattdessen eskalierte der interne Machtkampf weiter.

Das Verrückte: Sportlich läuft‘s, liegt Horn weiter auf Rang zwei. Irgendwelche Fähigkeiten dürften Zinkel und Landerl also haben. Synchronschwimmen gehört nicht dazu. Einer wird gehen müssen, sonst säuft der Klub ab.