Sternsinger unterwegs

Weihbischof Stephan Turnovsky über die Dreikönigsaktion und warum diese wichtig ist.

Erstellt am 05. Januar 2022 | 05:49
Lesezeit: 1 Min

In den Tagen rund um Dreikönig sind in Österreich 85.000 Sternsinger unterwegs. Buben und Mädchen, Jugendliche, Erwachsene vor allem als Begleiter und Begleiterinnen. Die Erfahrungen des letzten Jahres haben gezeigt, dass die Aktion auch in der Pandemie sicher durchgeführt werden kann, es gibt ein österreichweites Hygienekonzept als Hilfestellung für die Pfarren.

Sternsingen ist wichtig für viele: Millionen in Österreich freuen sich über den Besuch der Heiligen Drei Könige. Sie freuen sich über die Brauchtumspflege, über die vorbildlichen Kinder, im Kontext der Pandemie aber vor allem über eine leibhaftige Begegnung. Es ist etwas ganz anderes, die Sternsinger zu empfangen, als sie im Fernsehen wahrzunehmen. Es freuen sich die mit den Spenden unterstützten Menschen.

Der Schwerpunkt sind 2022 Projekte für indigene Völker im Regenwald Amazoniens. Wir helfen ihnen, und gleichzeitig profitiert unser Weltklima. Die Dreikönigsaktion ist nicht zuletzt wichtig für unsere Sternsinger und Sternsingerinnen: Ich erinnere mich dankbar an die Jahre zurück, in denen ich als König von Haus zu Haus gezogen bin. Ich habe viel dabei gelernt: Durchhaltevermögen, deutlich zu singen und zu sprechen, sich in eine Gruppe einzufügen, Rücksicht auf die jeweils recht unterschiedlichen Bedürfnisse der Besuchten zu nehmen und die Botschaft von Jesus, dem Friedensbringer, zu verkünden.

Ich danke allen Buben und Mädchen sowie den Erwachsenen, die auch heuer unter herausfordernden Umständen unterwegs sein werden, um die Frohe Botschaft zu den Menschen nach Hause zu bringen!