Großer Bruder. Frenkie Schinkels über Red Bull Salzburg. Salzburg ist mittlerweile eine große Nummer in Europa. Nicht falsch verstehen, mit Bayern, Real & Co. können sie sich nicht messen, hinter den absoluten Top-Teams gibt es aber kaum Mannschaften, vor denen sich die Bullen fürchten müssen.

Von Frenkie Schinkels. Erstellt am 01. Dezember 2014 (10:06)

Salzburg ist mittlerweile eine große Nummer in Europa. Nicht falsch verstehen, mit Bayern, Real & Co. können sie sich nicht messen, hinter den absoluten Top-Teams gibt es aber kaum Mannschaften, vor denen sich die Bullen fürchten müssen.

Eigentlich hätten die Salzburger in dieser Saison den Sprung in die Champions League schaffen müssen. Dort gehören sie hin.

Das Verpassen der Gruppenphase war ein Schock für den ganzen Verein. Wie sich Trainer Adi Hütter und sein Team aber aus dieser unglaublich schwierigen Situation befreit haben, verdient Respekt. In der Europa League-Gruppenphase schafften die Bullen wieder souverän den Aufstieg. Auch wenn Celtic Glasgow nicht mehr so stark ist wie in früheren Jahren, dort muss man erst einmal gewinnen. Das ist nicht selbstverständlich.

Salzburg wird in der Tipico Bundesliga wieder Meister werden. Und auch dass sie in der Europa League weiterkommen als in der letzten Saison, halte ich für wahrscheinlich. Der Einzige, der Hütter einen Strich durch die Rechnung machen könnte, ist sein Chef Ralf Rangnick. Red Bull Leipzig wird nämlich vermutlich seine Weihnachtseinkäufe beim großen Bruder in Salzburg erledigen. Und dann wird aus dem großen Bruder bald die kleine Schwester. Die Europacupträume wären damit dahin.