Bye, bye, Britannia". Zum Jubeln ist er nicht. Zum Weinen schon eher. Denn auch wenn es auf Londons Parliament Square Freitagnacht zuging wie am New Yorker Time Square zu Silvester – Countdown, Feuerwerk und Sekt inklusive: Der Brexit, mit dem die Briten jetzt tatsächlich Europas Union verlassen haben, tut allen weh.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 04. Februar 2020 (01:07)

Den Briten, weil sie die „Scheidung“ von Europa laut jüngster Studien weit mehr kostet als ihr Mitgliedsbeitrag an die EU. Europa, weil jetzt einer von allen, einer der ersten, einer der größten, draußen steht. Der Demokratie – auch weil der Brexit zeigt, was Populismus bewirkt und wo eine Union ihre Schwächen hat. Schon allein deshalb lohnt es sich, zu sagen: „Hello again, Britannia!“