Mit verdeckten Karten. Mit einem Hinterzimmer hat das, wo sich Europas Staatschefs erst zum Essen, dann zum Gipfel treffen, wenig gemein.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 09. Juli 2019 (02:02)

Und doch muss man an Mauschelei denken, wenn es hinter verschlossenen Türen zu nächtlichen Stunden um Europas neue Jobs (vor allem den des Kommissionspräsidenten) geht. Und wenn da von Macht- bis Parteiinteressen alles in die Waagschale geworfen wird, bevor man, flugs, einen Namen aus dem Hut zaubert.

Dabei lagen die Namen schon längst auf dem Tisch. Als Vorschlag eines Parlaments, das mehr Stimmen als Amerikas sämtliche Präsidentschaftskandidaten zusammen hinter sich hat. Und das lieber mit offenen Karten als mit verdeckten Blättern spielt …