Surfen im Schneckentempo. 90-er Jahre: Die Internet-Pioniere erinnern sich noch ans Gepiepse und Krachen der 56k-Modeme. KILOBIT. Sündhaft teuer kroch man im Schneckentempo ins World-Wide-Web und plumpste oft wieder raus.

Von Norbert Oberndorfer. Erstellt am 14. Juli 2021 (02:36)

90-er Jahre: Die Internet-Pioniere erinnern sich noch ans Gepiepse und Krachen der 56k-Modeme. KILOBIT.

Sündhaft teuer kroch man im Schneckentempo ins World-Wide-Web und plumpste oft wieder raus.

Viele „carpe diem“-Momente waren geschenkt, denn ein Bild oder Download brauchte mitunter mehr als tausend Sekunden, Minuten bis Tage (!).

Und wie siehts 2020/21 aus? Home-Schooling und Home-Office belasten nicht nur den Haussegen, sondern verstopfen die viel zu schlanken Leitungen der Landsleute in der Peripherie. MEGABIT.

Das von Politik-versprochene Heilsmittel Breitbandausbau als Digitalisierungs-Turbo läuft im Schneckentempo. Bis 2030 heißt’s also weiterhin: „Carpe diem!“ oder „Such GIGABIT-Speed in der Stadt!“