Der Wandel trifft alle. Über die NÖN-Initiative „Landwirtschaft geht uns alle an!“ und die Gründe dafür.

Von Daniel Lohninger. Erstellt am 22. Oktober 2019 (02:23)

Klimawandel, Klimakrise, Klimakatastrophe. Egal, welchen Begriff man dafür verwendet – das Klima verändert sich. Für uns Durchschnittsbürger sind die Folgen bislang zwar bemerkbar, aber nicht existenzbedrohend. Für die Landwirte sind sie das sehr wohl. Trockenheit bedroht die Kornkammern des Landes, der Borkenkäfer macht die Aufbauarbeit von Jahrzehnten zunichte und die Zunahme von Naturkatastrophen macht Ernteausfälle wahrscheinlicher. Dazu kommen der strukturelle Wandel der Gesellschaft – hin zur Dienstleistungsgesellschaft, weg von der Agrargesellschaft – und der globale Wettbewerbsdruck.

Die Landwirtschaft steht also vor enormen Herausforderungen, die sie nur gemeinsam mit uns Konsumenten lösen kann. Als größter Medienbetrieb Niederösterreichs sieht sich die NÖN mit ihren Hunderten freien und angestellten Mitarbeitern als Teil dieser Lösung – und ruft die Initiative „Landwirtschaft geht uns alle an!“ ins Leben. Denn wir sehen die Aufgabe von Journalismus nicht nur darin, zu berichten – wir sehen sie auch darin, Lösungen zu suchen. In diesem Fall gemeinsam mit Landwirten, Lebensmittelhandel, Konsumenten und Experten der Landwirtschaftskammer. In fünf Regionalveranstaltungen machen wir uns die Stärke der NÖN zunutze: die regionale Präsenz. Wir erörtern den Ist-Zustand, suchen neue Ideen und erarbeiten Lösungsansätze.

Kommen Sie zu einer dieser Veranstaltungen und diskutieren Sie mit. Denn nur, wenn alle zusammenhelfen, werden auch die nächsten Generationen unseren hohen Lebensstandard halten können – mit gesunden Lebensmitteln aus der Region und gepflegten Naherholungsgebieten in der Umgebung.