Ein Weg in die Sackgasse?. Über Impf-Alternativen

Von Gudula Walterskirchen. Erstellt am 14. Juli 2021 (03:52)

Niederösterreich und Wien haben sich bei den Impfungen weit hinausgelehnt: Man wollte bundesweit mit gutem Beispiel vorangehen und am schnellsten und meisten impfen. Das mag jene Bürger gefreut haben, die den Empfehlungen eines Teils der Ärzteschaft vertrauen, dass dies der einzige Weg aus der Pandemie sei. Auf diesen Teil der Experten setzt offenbar auch die Bundesregierung.

Nun gibt es jedoch auch etliche Expertenmeinungen und deutliche Anzeichen, dass die Impfstrategie scheitern könnte: Es mehren sich die Meldungen von schweren Impfreaktionen. Es zeigt sich, dass das Virus auch von Geimpften weitergegeben wird. In Großbritannien und in Israel, Spitzenreiter bei den Impfungen, steigen seit Wochen die Infektionszahlen stark an.

Daten der britischen Gesundheitsbehörde zeigen, dass die Todesrate bei einer Infektion bei Geimpften sechsmal höher ist als bei Ungeimpften. Angesichts dieser Erkenntnisse ist es nicht zielführend, noch stärker einzig auf die Impfung zu setzen, noch mehr Druck aufzubauen. Es ist auch ein ethisches Problem, immer jüngere Gruppen miteinzubeziehen, die von der Krankheit kaum betroffen sind.

Was machen wir also, wenn es nicht klappt? Wenn die Impfung die Pandemie nicht eindämmt? Welchen „Plan B“ hat die Politik in der Schublade?

Kluge Menschen haben immer mehrere Strategien, um mit einem Problem umzugehen. Das gilt auch für die Pandemie. In der medizinischen Praxis werden bereits viele Behandlungsmethoden erfolgreich angewandt, die Covid-19 den Schrecken nehmen. Es gibt wirksame Medikamente, es gibt vorbeugende und einfache Maßnahmen. Alles Wege aus der Sackgasse.