Hier müssen schnell Pläne auf den Tisch. Anita Kiefer über die Hitze und die dadurch entstehenden Schäden für die Landwirtschaft.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 14. August 2018 (03:00)

Wochenlang andauernde Hitze. Kaum Niederschläge. Wärmeres Klima schon in den vergangenen Jahren. Kein Zweifel: Die klimatischen Bedingungen haben sich verändert, und das bringt viele Herausforderungen mit sich.

Eine davon sind die Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Die Getreideernten fallen geringer aus und sind früher. Viehbauern zittern um das Futter für ihre Tiere, das durch die Hitze einfach nicht in den benötigten Mengen wächst. Die Lösung dafür kann langfristig nur ein sinnvolles Bewässerungssystem sein, wie es etwa im Marchfeld und in Teilen des Tullnerfeldes schon etabliert ist. Denn darauf zu hoffen, dass es in den kommenden Jahren wieder mehr regnet, ist bestimmt nicht die richtige Strategie.

Bewässerungssysteme sind nur natürlich nichts, was in kurzer Zeit entstehen kann. Dabei handelt es sich um Langfristprojekte, wie bei der Möglichkeit der Donauwassernutzung. Das Problem der erdrückenden Hitze ist schon da, diese und weitere Bewässerungsmöglichkeiten erst in der Überprüfungs- bzw. Planungsphase. Eine rasche Weiterführung ist wichtig, um den betroffenen Landwirten so schnell als möglich breite Unterstützung bei der Bewässerung ihrer Felder geben zu können.