Kleinere Skigebiete könnten profitieren. Anita Kiefer über Preiserhöhungen in österreichischen Skigebieten.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 01. November 2016 (01:49)

Vor wenigen Wochen machte der Verbund mehrerer Wintersportgebiete in Salzburg und der Steiermark, das Ski amadé, mit der Anhebung der Einzelpreiskarten auf erstmals 50 Euro Schlagzeilen. Dort verwiesen die Verantwortlichen zwar auf die zahlreichen Ermäßigungsangebote. Klar ist aber: Skifahren wird für Familien mit Durchschnittseinkommen immer mehr zum Luxus, vor allem im Westen Österreichs in den großen Skigebieten. Denn auch beispielsweise im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn kostet der Ein-Tages-Pass für Erwachsene 52 Euro in der Hauptsaison.

Natürlich ist das umfassende Angebot in Österreichs großen Skigebieten mit jenem in den niederösterreichischen Skigebieten allein aufgrund der Größe schwer vergleichbar. Trotzdem könnten kleinere Skigebiete wie jene in Niederösterreich von den Preisen im Westen profitieren. Hier in NÖ muss ein Erwachsener für einen Tagespass nämlich maximal 37,50 Euro bezahlen.

Rechnet man Anfahrt, Verpflegung, Unterkunft und Skiliftpreise in den westlichen Skigebieten zusammen, ist Skifahren in der Tat für viele ein Luxus. Mit Abstrichen können die kleinen NÖ-Skigebiete hier eine Alternative sein – schon allein aufgrund der kürzeren Anfahrtszeiten und günstigeren Liftpreise.