Weg mit dem Firlefanz

Erstellt am 18. Mai 2022 | 05:01
Lesezeit: 2 Min
Über die Unlesbarkeit der Bundesliga-Tabellen.
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Vor der letzten Runde in der Admiral Bundesliga steht zwar Salzburg längst als Meister fest, dahinter geht’s aber noch heiß her: In der Meistergruppe um die Europacupplätze, in der Qualifikationsgruppe gegen den Abstieg.

Welcher Klub am letzten Spieltag welches Ergebnis braucht, um dies oder das zu erreichen, wird bei einem Blick auf die Tabellen aber eher nicht klar. Also nicht sofort. Man kann sich das Wissen über Punkteteilung, Sternchen, direkte Duelle und „kleine“ Tabellen schon aneignen. Vorausgesetzt man ist ein bisschen verrückt und masochistisch veranlagt. Die Bundesliga könnte auch ein Seminar mit dem Titel „Tabellen lesen, leicht gemacht“ anbieten.

Oder aber, man hört mit dem Blödsinn wieder auf, verzichtet auf den ganzen Firlefanz, kehrt zu „ganzen“ Punkten und Torverhältnis zurück. Dieser Versuch der Spannungs-Optimierung ging jedenfalls nach hinten los.