180.000 Impfungen mehr - Öffnungen ab Mai in Sicht . Bundeskanzler Sebastian Kurz skizzierte bei der Pressekonferenz am Freitag die Auswirkungen des "Impf-Turbos" auf Niederösterreich: Hoffnung auf Öffnungsschritte in allen Bereichen.

Von Walter Fahrnberger. Erstellt am 16. April 2021 (17:03)
APA/BKA

Der viel gepriesene "Impf-Turbo" für Österreich von der EU, mit einer Million vorgezogener Impfdosen von Biontech/Pfizer bis Ende Juni, wirkt sich auch auf den Impffortschritt in Niederösterreich positiv aus.

180.000 zusätzliche Impfungen sind für das größte Bundesland bereits im zweiten Quartal möglich, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Freitagnachmittag in einer Pressekonferenz bekanntgab. Diese werden in Niederösterreich verstärkt in den 20 geplanten Impfzentren verimpft.

Eines davon, nämlich jenes in Wiener Neustadt, wird Kanzler Kurz gemeinsam mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Samstag persönlich besuchen. Ab Montag wird in vereinzelten Impfzentren bereits der Betrieb aufgenommen. Im Endausbau sollen so künftig landesweit 100.000 Impfungen pro Woche möglich sein. 

Eigene Kommission für die Öffnungen

Bei der Pressekonferenz nährte Kurz auch die Hoffnungen für erste Öffnungsschritte im Mai. Dafür werde eine eigene Kommission eingesetzt. Ziel ist es, Erleichterungen mit Sicherheitskonzepten in allen Bereichen zu erarbeiten. "Das gilt für Kultur, Sport sowie Gastronomie und Tourismus", sagte Kanzler Kurz am Freitagnachmittag. Ein Detailplan dazu soll bis Ende nächster Woche ausgearbeitet werden. Dann wird es auch konkrete Daten zu den Öffnungsschritten.

Kurz: "Die Freiheit ist zum Greifen nah"

"Es gibt Grund zum Optimismus. Die Freiheit ist zum Greifen nah", sagte der Kanzler. Gleichzeitig mahnte Kurz aber auch ein, dass das Vorhaben nur gelingen würde, "wenn sich alle an die Regeln halten." Für die Öffnungen werde stark auf Testungen gesetzt. Genaueres dazu wird erst nächste Woche bekanntgegeben.