210.000 Euro für Gehörlosen-Vereine. „Die Tätigkeit des Verbandes von unschätzbarem Wert“, sagt Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Daher wird der Landesverband der Gehörlosenvereine vom Land NÖ mit rund 210.000 Euro gefördert.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. April 2020 (12:41)
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister: „Die Arbeit des Gehörlosenverbandes schafft eine wesentliche Erleichterung für Betroffene."
Josef Herfert

 „Seit 1958 leistet der Verband durch die individuelle Unterstützung von Gehörlosen im Alltag einen wichtigen Beitrag zur Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen“, lobt Landesrätin Teschl-Hofmeister. Die NÖ Landesregierung hat daher in ihrer heutigen Sitzung eine Fördersumme von rund 210.000 Euro für den Landesverband der Gehörlosenvereine beschlossen. Der Aufgabenbereich des Verbandes umfasst etwa die Begleitung von Gehörlosen zu Behörden oder Ärzten oder auch Hilfestellung bei Wohnungsproblemen und Problemen am Arbeitsplatz.

Verband schafft "enorme Erleichterung des Alltags"

Insgesamt beschäftigt der Landesverband der Gehörlosenvereine zwei Dolmetscherinnen der Gebärdensprache und zwei Sozialberaterinnen, die ebenfalls die Gebärdensprache beherrschen. „Der Aufgabenbereich des Verbandes umfasst praktisch den gesamten Lebensbereich – vom Arztbesuch, über Behördenwege, dem Bewältigen von Wohnungsproblemen bis hin zu Arbeitsgesprächen in Betrieben, die Gehörlose angestellt haben“, erklärt Teschl-Hofmeister. Mit dieser Unterstützung von Gehörlosen im Privat- und Berufsleben schaffe der Verband eine enorme Erleichterung für Gehörlose zur Bewältigung der alltäglichen Herausforderungen.

Förderung für Gehälter und laufenden Betrieb

Mit der Fördersumme fördert das Land Niederösterreich die Gehaltskosten der Angestellten für die genannten Tätigkeiten, sowie den laufenden Betrieb des Verbandes. „Die Arbeit des Gehörlosenverbandes schafft eine wesentliche Erleichterung für Betroffene die diese Angebote in Anspruch nehmen können und so ist es uns im Land Niederösterreich ein großes Anliegen diesen Einsatz auch weiterhin voller Überzeugung zu unterstützen“, so Teschl-Hofmeister abschließend.