558 Niederösterreicher starten Zusatz-Dienst beim Heer. Präsenzdiener arbeiten bis Mai weiter. Dann werden sie von der Miliz abgelöst. Verteidigungsministerin Tanner betont die Wichtigkeit ihres Einsatzes und bittet durchzuhalten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. April 2020 (09:58)
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Das Abrüsten muss für 558 Niederösterreicher noch warten. Sie starteten heute in ihren Aufschubpräsenzdienst. Sie werden also weitere zwei Monate ihren Dienst beim Bundesheer verrichten. So soll sichergestellt werden, dass alle Aufgaben des Bundesheeres erfüllt werden können und notwendige Reserven jederzeit bereitstehen. Eingesetzt werden sollen die Soldaten im Bereich der Assistenzeinsätze und für Unterstützungsleistungen.

Die Aufschubpräsenzdiener werden Mitte Mai 2020 durch Milizsoldaten abgelöst, damit bleibt das Bundesheer, als strategische Reserve der Republik Österreich, handlungsfähig.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte in einer Botschaft an die Soldaten: "Sie sind im Begriff, einen ganz wichtigen Beitrag zur Sicherheit unseres Landes zu leisten. Wir haben diese Maßnahme ergriffen, weil wir Sie jetzt dringend im Dienst benötigen. Ich bitte Sie, die kommenden zwei Monate mit voller Kraft durchzuhalten"