FH: Wieselburg geht in Offensive. Francisco Josephinum soll Standort für Agrar-Bachelor-Studium werden.

Von Martin Gebhart. Erstellt am 15. November 2016 (03:19)
NOEN, Pfeiffer
Die Initiatoren: Direktor Alois Rosenberger, Obmann Robert Fitzthum und Landesrat Stephan Pernkopf.

Im Programm der Bundesregierung ist verankert, dass es künftig auch im agrarischen Bereich eine Fachhochschulausbildung geben soll. Die Ausschreibung ist noch nicht erfolgt, dennoch geht Wieselburg jetzt bereits in die Offensive. Konkret das „Francisco Josephinum“. So wurde ein prominentes Proponentenkomitee gegründet, das helfen soll, diesen agrarischen FH-Studiengang an die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt zu bekommen.

Die Initiatoren sind der Obmann des Absolventenverbandes, Robert Fitzthum, dessen Stellvertreter VP-Agrarlandesrat Stephan Pernkopf, Kuratoriumsobmann Josef Pinkl und Francisco-Josephinum-Direktor Alois Rosenberger. Pernkopf: „Der Standort sollte der Kompetenz folgen und nicht umgekehrt.“

Hohe Ausbildungsniveau der Wieselburger Schule

Damit spricht er das hohe agrarische Ausbildungsniveau der Wieselburger Schule an. Und die Vorarbeit, die dort schon geleistet wurde. „Ein Curriculum ist schon sehr weit gediehen“, so Direktor Rosenberger. Noch dazu könnte diese unter dem Dach der FH Wiener Neustadt eingerichtet werden, die in Wieselburg einen Standort hat.

„In Wieselburg ist man jedenfalls sowohl inhaltlich als auch personell und räumlich dafür gerüstet und startklar“, so die Initiatoren. Im Komitee der Unterstützer finden sich etwa Spar-Geschäftsführer Alois Huber, Berglandmilch-Generaldirektor Josef Braunshofer, Raiffeisenobmann Erwin Hameseder, Agrana-Chef Johann Marihart, LLI-Generaldirektor Josef Pröll, Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes etc.