AHS: Keine Hindernisse. Wiener Schulen sollen NMS-Schülern Umstieg in AHS erschweren. NÖ hat Problem nicht.

Von Tina Wessig. Erstellt am 24. März 2014 (17:00)

Der viel strapazierte Terminus der „Durchlässigkeit“ wird für das Bildungsministerium jetzt zum Problem: konkret jene, die es Schülern aus Neuen Mittelschulen (NMS) ermöglichen soll, bei entsprechend guten Leistungen nahtlos in die AHS-Oberstufe wechseln zu können.

Meldungen aus Wien zufolge werde dort an höheren Schulen mitunter diskriminiert, fadenscheinige Erklärungen dienen als Ausreden, weil man an AHS die Schüler mit dem vermeintlich „schlechteren Niveau“ aus den Neuen Mittelschulen schlichtweg nicht haben wolle.

Die Durchlässigkeit, also die Möglichkeit, Schultypen zu wechseln, steht auf der Agenda der Landesschulräte. NÖ Landesschulinspektor Rudolf Köstler kann aber beruhigen: „In Niederösterreich sind uns derartige Fälle nicht bekannt. Die Bundesschulen gehen sehr sorgfältig bei den Aufnahmeverfahren vor. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass bei Dienstbesprechungen auf diese Thematik eingegangen wird. An zahlreichen Standorten wird viel in die Nahtstellenarbeit, insbesondere zwischen NMS und Partnerschulen, investiert.“ -wess-