NÖAAB fordert steuerliche Entlastung für Arbeitnehmer. NÖABB-Spitzenkandidat Josef Hager und ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger stellten ihre Forderungen anlässlich der AK-Wahl vor und appellierten, wählen zu gehen.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 05. März 2019 (15:22)
Baumgartner
ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger und NÖAAB-Spitzenkandidat Josef Hager präsentierten ihre Forderungen.

 Anlässlich der kommenden AK-Wahl stellte der Spitzenkandidat der NÖAAB Josef Hager gemeinsam mit ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger die Themen vor. Eine zentrale Forderung ist dabei die Senkung der untersten Steuertarifstufe, wie Wöginger erklärt. „Davon werden 4,5 Millionen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler profitieren. Darüber hinaus wollen wir, dass die Geringverdiener noch einmal entlastet werden, insbesondere jene, die gar keine Steuer bezahlen, das ist durch eine weitere Senkung der Sozialversicherungsbeiträge möglich.“

Ein wichtiges Anliegen ist zudem die Abschaffung der kalten Progression. So sollen vor allem Klein- und Mittelverdiener entlastet werden, so Hager. Zudem soll der Pendlereuro neu berechnet werden. „Die Höhe der Pendlerentschädigung soll sich künftig nach der tatsächlichen Länge des Arbeitsweges richten. Auch Teilzeitkräfte sollen besser berücksichtigt werden. All jene, die keine Steuern zahlen, sollen vom errechneten Beitrag ihres tatsächlichen Arbeitsweges netto 30 Prozent als Pendlerprämie erhalten“, erklärt Hager.

Abschließend appellierten Hager und Wöginger, wählen zu gehen. Hinsichtlich der niedrigen Wahlbeteiligung zeigten sie sich zuversichtlich. „Wir hatten letzte Wahl eine Beteiligung von rund 40 Prozent, das wollen wir dieses Mal übertreffen.“