Markus Wieser: Kritik an Bundesregierung. Präsident Markus Wieser schwor Funktionäre gegen den „Angriff“ auf die Interessen der Arbeitnehmer ein.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 08. Mai 2018 (00:47)
Alexandra Kromus
AKNÖ-Präsident Markus Wieser ließ kaum ein gutes Haar an der aktuellen Bundesregierung.

Es war ein Rundumschlag gegen die Bundesregierung, zu dem Präsident Markus Wieser bei der jüngsten Vollversammlung der Arbeiterkammer (AK) Niederösterreich in der Landeshauptstadt St. Pölten ausholte.

Die Kürzung der Mittel für das AMS, die Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger, der erschwerte Zugang zu Altersteilzeit, die geplante Senkung der Arbeiterkammer-Umlage und die geplante Abschaffung der Jugendvertrauensräte waren nur einige der Maßnahmen der Bundesregierung, die Wieser in seiner Rede als „Angriff“ auf die Interessen der Arbeitnehmer bezeichnete.

Rechnungsabschluss 2017 wurde präsentiert

Noch-AKNÖ-Direktor Joachim Preiß (er wechselt in Kürze in die AK Wien) präsentierte im Rahmen der Vollversammlung den Rechnungsabschluss für das Jahr 2017. 67,7 Millionen Euro an Beiträgen der Arbeiterkammermitglieder wurden eingenommen.

Insgesamt wurden bei der Vollversammlung 58 Anträge diskutiert und 38 davon beschlossen. Darunter eine Resolution mit dem Inhalt, dass die Schwächsten der Gesellschaft nicht schlechter abgesichert sein dürfen als bisher.