Familien-Paket gefordert. Treffen von Familienbischof Klaus Küng mit dem Vorsitzenden des Katholischen Familienverbandes in St. Pölten.

Von Martin Gebhart. Erstellt am 29. September 2014 (11:03)
NOEN, Foto: Zarl
»Familiengipfel« in St. Pölten: Geistlicher Assistent des Katholischen Familienverbandes (KFÖ), Bischofsvikar Helmut Prader, Familienbischof Klaus Küng, KFÖ-Präsident Alfred Trendl (sitzend), St. Pöltens KFÖ-Vorsitzender Josef Grubner, KFÖ-Vizepräsidentin Irene Kernthaler-Moser.
„Familien und ihren Kindern muss im Sinne der Zukunft unseres Landes die Priorität zugestanden werden, die ihnen gerecht wird: nämlich die oberste.“ Das forderten St. Pöltens Bischof Klaus Küng und der Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreich (KFÖ), Alfred Trendl, bei einem Arbeitsgespräch in St. Pölten.

Recht auf Elternteilzeit darf nicht gekürzt werden

Verknüpft war diese Aussage über die Bedeutung der Familien und Kinder für das Land auch mit einem Forderungspaket an die Politik, gemäß dem Motto: Ideelle Wertschätzung ist gut, kombiniert mit materieller aber noch besser. Deswegen müssten bei der anstehenden Steuerreform auch die Familien deutlich entlastet werden, die Einnahmen für den Familienlastenausgleichsfonds dürften nicht gekürzt werden. Um Familien gemeinsame Zeit zu ermöglichen, dürfe das Recht auf Elternteilzeit nicht gekürzt werden. Auch das Kinderbetreuungsgeld sollte nicht angetastet werden.

Trendl bleibt KFÖ-Präsident

Alfred Trendl wurde übrigens am Wochenende einstimmig als Präsident des KFÖ bestätigt. Wiedergewählt wurde auch Vizepräsidentin Irene Kernthaler-Moser. Neue zweite Vizepräsidentin ist nun Astrid Ebenberger, Mittelschul-Direktorin und Hochschullehrende aus NÖ.