Vorbereiten auf Arbeitswelt 4.0. Johanna Mikl-Leitner will Chancen des Wandels in Niederösterreich nutzen.

Von Martin Gebhart. Erstellt am 20. September 2016 (07:02)
NOEN, Beate Riedl
Johanna Mikl-Leitner „am heißen Stuhl“. Interviewt wurde sie vor rund 60 Zuhörern von Flughafenvorstand Günther Ofner, Präsident des Managementclubs, und NÖN-Chefredakteur Martin Gebhart.

Mit VP-Landeshauptmannstellvertreterin Johanna Mikl-Leitner startete der Managementclub NÖ im Antiquitätenzentrum Renz in Wilhelmsburg seine neue Gesprächsreihe „Am heißen Stuhl“. Mikl-Leitner gab dabei einen persönlichen Einblick, wie etwa ihre Familie das politische Leben der Ex-Innenministerin miterlebt. Und wie sie mit Rücktrittsforderungen – „Das hat mich nicht wirklich gekümmert“ – umgegangen ist.

Mikl-Leitner ging auch auf die Herausforderung des Landes bezüglich der künftigen Arbeitswelt 4.0 ein. Dazu hatte sie wenige Tage zuvor den deutschen Professor Hilmar Schneider vom Institut zur Zukunft der Arbeit getroffen. Der lobte das duale Ausbildungssystem als Schlüssel für den Wandel. Und erklärte, dass auch in der digitalisierten Welt der Mensch nicht überflüssig wird. Mikl-Leitner dazu: „Einige Berufe werden wegfallen, andere werden dazukommen. Berufe mit sehr viel sozialer Kompetenz werden immer gebraucht werden.“